Das große Buch: Office 2010

Das große Buch: Office 2010
Das große Buch: Office 2010 ist ein wirklich großes und vor allem schweres Buch. So arbeiteten mit Stephan Wirth, Rene Gäbler, Tilly Mersin, Hannes Pfeiffer und Florens Dölschner ganze fünf Autoren an diesem Buch mit. Als Untertitel trägt das Buch den Satz: „Das kompetente Arbeitsbuch für die tägliche Praxis“. Enthalten soll in dem Buch direkt umsetzbares Praxiswissen zu Word, Excel, Powerpoint und Outlook. Ob das Buch auch alles hält, was es verspricht, das kann man in der nachfolgenden „Das große Buch: Office 2010“ Rezension erfahren.


Einleitung:
Office bleibt der Dauerrenner in den Büros auf der ganzen Welt. Microsofts Office-Programm hat schon seit gefühlten Ewigkeiten eine Vormachtstellung in diesem Bereich. Schon seit April 2010 ist Microsoft Office 2010, Codename: Office 14, auf dem Markt für jedermann erhältlich. Dennoch scheuen sich viele Anwender vor dem Wechsel. Schließlich bietet ihnen die aktuelle Office-Version doch alles was sie brauchen. Auch die Angst vor Neuem und eine weitere Einarbeitungszeit sind nicht gerade dienlich für einen Wechsel. Wer den Wechsel aber vollzogen hat und Office 2010 komplett ausreizen möchte, der sollte sich „Das große Buch: Office 2010“ auf jeden Fall mal anschauen.


Inhalt:
Gleich am Anfang muss man differenzieren, denn was ist Office eigentlich, bzw. was umfasst Office 2010. Für viele gehört zum Office-Paket die bekannten Anwendungen wie Word, Excel, Powerpoint und Outlook. Dieser Meinung sind auch die Autoren und besprechen zusätzlich noch OneNote im Praxiseinsatz. Tatsächlich gehören zum Office-Paket aber auch die beiden Programme Publisher und Access, die im Buch aber keine Erwähnung findet, wobei zumindestens Access auch sehr häufig verwendet wird. Im Grunde deckt das Buch also nur die „Mainstream“-Bestandteile von Office 2010 ab, nicht jedoch das gesamte Paket. Wer also mehr über Publisher 2010 und Access 2010 erfahren möchte, der muss entsprechend spezielle Bücher kaufen. Das letztere zwei Programme aus dem Inhalt rausfallen ist mir aber schon öfters aufgefallen und nun nicht nur eine spezielles Problem von „Das große Buch: Office 2010“, dennoch wollte ich es an dieser Stelle einmal anmerken.

Ansonsten erfährt man im Buch, wie schon gesagt, vieles über die Programme Word, Excel, Powerpoint und Outlook. Lediglich Notes wird nur angeschnitten. Am Ende gibt es noch ein Kapitel über die gemeinsame Arbeitsweise im Office-Paket.


Aufbau:
Jedes Programm, sprich Word, Excel, Powerpoint und Outlook hat ein eigenes Kapitel. Jedes Kapitel startet erst einmal mit dem Punkt: „Schnellstart für Ein- und Umsteiger“. Hier bekommt man schon den ersten groben Überblick, bevor es im weiteren Verlauf des Buchs in die speziellen Funktionen der einzelnen Programme geht. Über Notes erfährt man erst im sechsten und damit letzten Kapitel mit dem Namen: „Gemeinsame Arbeitsweise im Office Paket“.
Screenshots, Bilder und auch viele Tabellen lockern die Texte auf und sorgen auch für Übersicht. Die Texte sind verständlich geschrieben und es wird auch immer wieder auf evtl. auftretende Probleme hingewiesen.
Zwar wird alles Schritt für Schritt erklärt, am Ende gibt es aber keine Aufgaben, die evtl. gelerntes noch einmal abfragen sollen. Viel mehr dient das Buch als Nachschlagewerk, wenn man eine bestimmte Aufgabe erledigen möchte.


Fazit:

Wer sich mit den Hauptbestandteilen von Office 2010, sprich Word, Excel, Powerpoint und auch Outlook nicht zurecht findet, für den könnte „Das große Buch: Office 2010“ genau das richtige sein. Hier findet man viele Informationen, die sehr verständlich zusammengefasst sind. Wer allerdings Wissenswerte rund um Access und Publisher sucht, der ist hier falsch. Alle anderen sollten aber schon einmal ein Blick in das Buch werfen.

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