Windows 7 intern

Das Buch „Windows 7 intern“ könnte zumindesten vom Umfang als die neue Windows 7 Bibel gelten. Aber Achtung, schon im April hatte ich über die „wirkliche“ Windows 7 Bibel geschrieben. Wolfram Gieseke, der Autor der Windows 7 Bibel, ist im übrigen auch zum Teil für das heutige vorgestellte Buch: „Windows 7 intern“ verantwortlich. Er ist nämlich neben Thomas Jungmann, Thomas Liedtke und Roland Kloss-Pierro einer der vier Autoren. Wie sich „Windows 7 intern“ im Vergleich zur „Windows 7 Bibel“ schlägt und ob das Buch vielleicht das neue Windows 7-Referenzwerk werden könnte, das erfährt man in nachfolgender Rezension.


Einleitung:
Windows 7 ist ja nun auch schon wieder fast 1 Jahr auf dem Markt, dennoch gibt es immer wieder neue Bücher zum aktuellsten Betriebssystem des Unternehmens Microsoft. So widmet sich auch das Buch: „Windows 7 intern“ dem Betriebssystem, allerdings möchte es tiefer gehen und einen „umfassenden Einblick in die System-Interna und detailliertes Hintergrundwissen“ liefern


Inhalt:
Ein Vergleich mit der Windows 7 Bibel fällt spätestens dann flach, wenn man sich den Inhalt des Buchs: „Windows 7 intern“ anschaut. Während die Windows 7 Bibel einen möglichst umfassenden Einblick in Windows 7 geben möchte, geht das Buch „Windows 7 intern“ viel mehr tiefer in die Materie. So schreiben die Autoren schon, dass sich dieses Werk „speziell an ambitionierte und fortgeschrittene Anwender und Administratoren“ richtet. Das zeigt auch schon die Themenauswahl, die teilweise sehr theorielastig ist. So wird am Anfang beispielsweise die Systemarchitektur und Stystem-Interna analysiert. Wer schon immer wissen wollte, wie genau die Installations-DVD von Windows 7 aufgebaut ist, der ist mit diesem Buch bestens beraten. Allerdings beschränken sich die Autoren nicht nur auf die Theorie, sondern geben auch immer wieder Informationen, wie man die vermittelte Theorie nun in der Praxis umsetzen kann.


Aufbau:
Mit 1280 Seiten ist das Buch kein Leichtgewicht, bietet dafür aber auch knallharte Fakten in 48 Kapiteln. Wo es angebracht ist, findet man viele verständliche Screenshots und Tabellen. Die Texte sind gut strukturiert und verständlich geschrieben.


Fazit:
Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Mit Windows 7 habe ich mich noch nicht so im Detail auseinandergesetzt, aber spätestens nach dem man diese Buch durchgearbeitet hat, ist man ein richtiger Windows 7 Experte. Klar fand ich nicht immer alle Themen in dieser Ausführlichkeit interessant, diese können aber ja jederzeit übersprungen werden. Wie die Autoren, bin auch allerdings auch der Meinung, dass sich das Buch wirklich nur für fortgeschrittene und vor allem sehr interessierte Anwender mit einem entsprechenden Hintergrundwissen wirklich lohnt. Als Anfänger und unbedarfter User würde man an den meisten Stellen einfach nicht mit kommen. Ansonsten gibt es von mir eine klare Empfehlung, auch wenn das Buch aktuell nicht gerade billig ist. Allerdings muss man immer auf das Preis-Leistungs-Verhältnis achten und das stimmt bei „Windows 7 intern“ meines Erachtens auf jeden Fall!

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